Pferde in der Kunst – von Nostalgie bis Subkultur
von Charlotte Hüser
04.08.2026

Über die aktuelle Pferdebegeisterung der Kulturszene

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Das Jahr 2026 steht im chinesischen Kalender im Zeichen des Feuerpferdes; und während das Pferd auch im dortigen Kulturkreis immer schon für Freiheit, Energie Ausdauer und Erfolg stand, erhält diese Dynamik im Jahr des Feuerpferdes eine extreme Verstärkung, die auch als Metapher für Erneuerung gesehen werden kann.

Zum Jahr des Pferdes in Hongkong.
© Foto von Maren Lickhardt.

Auch die übrige Kunst- und Kulturwelt verbindet das Pferd seit Menschengedenken mit sehr ähnlichen Attributen: Auf dem antiken Pantheon-Fries in Rom oder der monumentalen Treppenanlage in Persepolis – hier werden Pferde als majestätische Wesen dargestellt, sie stehen für einen bestimmten sozialen Status, sind Prestige- und Kultobjekte. Später entstehen auch monumentale Reiterstatuen wie die von Marc Aurel, bei denen das Pferd als Symbol für Dynamik, Kontrolle und Macht eingesetzt wird. Erst im Mittelalter tritt das Pferd stärker als individuelles Wesen in Erscheinung: Es erhält Eigennamen, wird in der Realität sowie Literatur Teil der Identität eines Ritters und auch in der Malerei ein prominentes Motiv. In England entwickelte sich mit der Gesellschaftsjagd im 18. Jahrhundert und parallel zur Perfektionierung der Zucht des englischen Vollblutes erstmals die Tiermalerei als eigenständiges Sujet.

Neben der durchweg heroisierenden Darstellung der schönen, stolzen Tiere gibt es aber bereits seit dem Mittelalter eine weitere, düstere Zuschreibung dieses Motivs: Auf Dürers Holzschnitt Die apokalyptischen Reiter erscheint das vierte Pferd als ausgemergelter Klepper, der den Tod auf dem Rücken trägt. Spätestens seitdem gilt das abgezehrte Pferd auch immer wieder als Symbol des Unterganges, der drohenden Katastrophe und des Elends der Armut schlechthin. Deutlich erkennbar wird dies bei Picasso Guernica, subtiler in Franz Marcs Bild Tierschicksale von 1913, das heute als frühe Prophezeiung der Weltkriegskatastrophe gilt.

2025, das Jahr vor dem (Feuer)-Pferd

Schon vor einem Jahr habe ich den Pferde-Trend ausgerufen und glaubte ihn mittlerweile für tot bzw. eigentlich für durchgekaut. Spätestens, als das Museum Barberini mit seiner Einhorn-Ausstellung im Herbst 2025 aufsprang,[i]  schien mir der Moment verpasst, es als Nouveauté oder Trend zu beschreiben. Aber auch 2026 hörten die Pferde nicht auf, mir über den Weg zu laufen – zuletzt in den Ausstellungsankündigung von Das Glück dieser Erde im Suermondt-Ludwig-Museum in Aachen oder BLUE IS A GAZE der Künstlerin Sihan Chen in der Berliner KÖNIG GALERIE, – weshalb ich mir doch noch mal ein paar Gedanken dazu gemacht habe.

Ich habe mich gefragt, warum ausgerechnet das Motiv des Feuerpferdes in diesem Jahr in den Sozialen Medien – sei es durch Posts von Bildern aus eigenen Sammlungen oder durch neu geschaffene Kunstwerke – so stark aufgegriffen wurde. Weder das Jahr der Schlange (2025) noch das Jahr des Drachen (2024) haben online einen vergleichbaren visuellen Hype ausgelöst. Das liegt ganz sicher nicht nur am Symbol des Pferdes selbst. Vielmehr treffen hier verschiedene gesellschaftliche Dynamiken aufeinander, die ich im Folgenden genauer beleuchten möchte.

Neben einem – zumindest gefühlten – deutlichen Anstieg von Spiritualität in dieser von Krieg und Krisen geprägten Zeit fällt mir auf, wie selbstverständlich sich Rituale wieder in den Alltag einschreiben. Am 17. Februar 2026, dem Neujahrstag des chinesischen Kalenders, wurde mir mehrfach geschrieben, ich solle „heute nicht duschen“, weil das angeblich das Glück des gesamten Jahres wegspüle. Und auch an Silvester haben im vergangenen Jahr auffallend viele meiner Freunde Wunschzettel verbrannt oder andere Rituale vollzogen – wobei das natürlich auch daran liegen mag, dass ich nicht mehr 21 bin, wir nicht mehr auf wilden Partys waren und sich mein soziales Umfeld verändert hat …

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Zu der symbolischen Aufladung durch das „Jahr des Feuerpferdes“ kommt natürlich noch ein weiterer Instagram-tauglicher Faktor hinzu: Das Pferd gilt vielen als besonders ästhetisches Tier. Es verbindet Kraft und Anmut, Dynamik und Eleganz – Eigenschaften, die sich visuell hervorragend inszenieren lassen. Entsprechend reich ist auch die schon erwähnte kunsthistorische Bildtradition.

Kaum ein anderes Tier – vielleicht noch Löwe oder Adler – ist so eng mit Heroisierungsprozessen verknüpft wie das Pferd. In der Kunstgeschichte erscheint das Pferd seit der Antike als Träger des Heroischen, und zwar in doppelter Hinsicht: als Begleiter einer heroisierten Figur, der es als Attribut zugeordnet ist, und zugleich als selbst aufgewertetes, quasi-heroisches Wesen. Als Begleiter des Helden steigert das Pferd dessen Sichtbarkeit gleich einem Sockel, und verleiht dem Reiter so eine gewisse Monumentalität. Dabei steht das Motiv des Reiters auch symbolisch für die Durchquerung und Erschließung neuer – territorialer wie symbolischer – Räume.

Man könnte beinahe damit rechnen, dass einige unserer gegenwärtigen politischen Möchtegern-Superhelden sich nicht mehr nur beim Fischen oder Jagen inszenieren, sondern womöglich bald auch hoch zu Ross durch die Hauptstädte reiten.[ii] Diese ultimative Geste der Selbstüberhöhung scheint derzeit – neben Posts von Kurztrips ins All – jedenfalls nicht ganz abwegig. Das Pferd wäre kein schlecht gewähltes Requisit: Es verdichtet Männlichkeitscodes, Führungsanspruch und Naturverbundenheit.

Konjunktur eines Motivs

Auch in der zeitgenössischen Kunst galoppieren die Pferde nach wie vor: Werke wie Maurizio Cattelans surreal inszeniertes Pferd, das scheinbar in der Wand verschwindet, oder Deborah Butterfields Skulpturen aus Treibholz zeigen, wie wandelbar das Symbol des Pferdes ist. Ein weiteres gutes Beispiel ist Berlinde de Bryckeres To Zurbaran, welches allerdings fast ausschließlich als Ausdruck der Krise, des Verfalls und der Zerstörung gelesen werden kann.

Und doch hatte ich den Eindruck, dass es im vergangenen Jahr mehr war als nur ein wiederkehrendes kunsthistorisches Sujet. Es scheint, als habe das Tier eine neue Konjunktur erfahren. 2025 habe ich im Rahmen meiner Doktorarbeit zahlreiche Rundgänge besucht, mit Kunststudierenden gesprochen und sie nicht nur nach ihren Lebensrealitäten, Hoffnungen und Perspektiven gefragt, sondern auch nach den von ihnen wahrgenommenen Trends in der Kunstszene, und da nannten sie – zu meiner großen Überraschung – immer wieder: das Pferd.

Dass diese Häufung nicht allein mit der Ästhetik des Tieres zu tun hat, sondern sich vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungen lesen lässt, erschien mir naheliegend. Zu verstehen, warum das Pferd gerade jetzt wieder so präsent ist, wurde damit weniger zur Stilfrage als zur Zeitdiagnose.

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Pferde zwischen Distinktion und Nostalgie

Wer gerade über Pferde und Trends nachdenkt und sich informiert, landet schnell bei der ‚Equestrian Aesthetic‘. Gemeint ist eine vom Reitsport inspirierte Stilrichtung: gedeckte Farben, Leder, klare Schnitte, strukturierte Blazer, kniehohe Stiefel – ein Look, der Disziplin und Eleganz, Bodenständigkeit und Distinktion zugleich verspricht. Nicht das Tier ist hier gefragt, sondern das exklusive Lebensgefühl einer kontrollierten Natürlichkeit.

So clean und zeitlos diese Ästhetik daherkommt, ist sie doch nicht frei von aktueller gesellschaftlicher Bedeutung. Parallel dazu kursieren – vor allem in den USA, aber längst nicht nur dort – auch die sogenannten Tradwife-Inszenierungen: Frauen, die sich online als hingebungsvolle Hausfrauen präsentieren, beim Kochen, Backen, Kinderhüten und dabei ein Weltbild performen, das demonstrativ auf traditionelle Geschlechterrollen setzt. Diese Hinwendung zu traditionelleren Rollenbildern wirkt wie ein Schritt zurück in der Emanzipation der Frau und damit als Kontrastfolie zu den vielfältigen, genderfluiden und offenen Beziehungsentwürfen, die das 21. Jahrhundert bislang stark geprägt haben.

In Kombination mit dem Modetrend ‚Quiet Luxury‘, der auf Understatement, hochwertige Materialien und subtile Statussignale setzt, erhält das Pferd eine neue Funktion. Es steht nicht mehr für Stärke, sondern für kultivierte Distinktion. Man denkt unweigerlich an Hermès, wo das Pferd schon seit dem 19. Jahrhundert als Emblem für Eleganz, Handwerk und diskreten Reichtum fungiert. Und so passt es auch, dass Stella McCartney in ihrer letzten Modenschau neben ihren Models Pferde über den Laufsteg traben ließ.[iii]

Das Tier wird hier zur Projektionsfläche einer Sehnsucht nach Schönheit, Stabilität und Stärke und fügt sich ganz nahtlos in die Chiffre von Partnerschaft, Kind, Haus und Hund ein. Ob das als Rückschritt oder als ästhetische Selbstvergewisserung zu lesen ist, bleibt offen.

Die Rückkehr der Pferderomantik in die Popkultur

Nicht nur in Kunst und Haute Couture, sondern auch anderen Kulturfeldern wie Streetwear, Film und Musik tauchten Pferde in den letzten Monaten vermehrt auf. Es handelt sich hierbei also nicht nur um ein elitäres Einzelphänomen, vielmehr lässt sich darin eine breitere kulturelle Bewegung erkennen, die als Re-Romantisierung der Popkultur gelesen werden kann.

In einer Gegenwart, die von Krisenerfahrungen, Beschleunigung und digitaler Dauerverfügbarkeit geprägt ist, gewinnen ästhetische Formen an Bedeutung, die Vertrautheit, Emotionalität und Überschaubarkeit versprechen. Das Pferd wird dabei auch hier zu einer Spiegelung verschiedenster Sehnsüchte.

Besonders deutlich zeigt sich dies im Comeback ästhetischer Elemente der 1990er- und frühen 2000er-Jahre. In der Mode zählen dazu etwa (abgerockte) Cowboyboots – mit und ohne Sporen –, Low-Rise-Silhouetten, Denim-Romantik und ein Hang zum demonstrativ Unperfekten. Parallel dazu kehrt der ‚messy girl‘-Charme zurück: Sticker auf Laptops, Glitzer im Gesicht, sichtbare Emotion statt durchgestylter Coolness. Das leicht Unaufgeräumte wird zum Statement, das Private wieder vorzeigbar.[iv] Während das vergangene Jahrzehnt von kuratierten Feeds und makellosen Oberflächen geprägt war, setzt diese Ästhetik auf Überlagerung und Übertreibung. Nostalgie wird zur Strategie im Umgang mit einer Gegenwart, die sich oft schwer kontrollieren lässt.

So kam in diesem Retro-Zyklus auch die klassische „Pferdemädchen“-Kultur wieder auf: Gemeint ist dabei weniger das reale Stallleben als vielmehr dessen kulturelle Imagination: Freundschaftsbändchen, Tagebücher mit Schloss, Poster über dem Bett, aber auch Vorstellungen von Naturverbundenheit, Loyalität und emotionaler Nähe. Allesamt Attribute, die das Pferd verkörpert. Der aktuelle „Pferdemädchen“-Trend speist sich aus einer kollektiven Sehnsucht nach Überschaubarkeit und nach einer analogen, vermeintlich friedlicheren Jugend. Die 1990er-Jahre erscheinen hierbei rückblickend als letzte Dekade vor der Dauerkrise, dem Daueronline-Sein und der allgegenwärtigen Selbstvermarktung – als Zeit, in der Identität noch im Tagebuch stattfand und nicht im Feed und der Marlboro Man noch rauchend durch die Prärie reiten durfte.

Schuhe der Absolvierenden der Städelschule in Frankfurt 2025. © Charlotte Hüser.   

Auch in der Film- und Serienindustrie lässt sich diese Reminiszenz beobachten. Seit einigen Jahren boomt die Wiederbelebung vermeintlicher Klassiker: Reboots, Remakes und Fortsetzungen, die weniger Neues erzählen, als vertraute Stoffe in aktualisierter Oberfläche erneut zirkulieren lassen. Produktionen wie Barbie oder die Neuauflage von Mean Girls arbeiten bewusst mit dem Wiedererkennungswert einer kollektiven Jugend.

Auffällig ist dabei weniger die bloße Wiederholung als die Art der Inszenierung: Diese Formate reflektieren ihre eigene Vergangenheit – zum Teil auch kritisch –, spielen mit Ironie, Selbstkommentar und Zeitdiagnose – und bieten zugleich den Komfort des Bekannten.[v] Nostalgie fungiert hier nicht als Flucht, sondern als kulturelle Rückversicherung. In einer von Umbrüchen geprägten Gegenwart verspricht das Vertraute Stabilität, ohne auf zeitgenössische Diskurse ganz verzichten zu müssen.

„Ehrenvoll“ Tour Ankündigung von Luis Ake 2025.
© Luis Ake.

Die mich verblüffende Information, dass das Pferd ein wichtiger Trend in der Kunst sei, hat der Einschätzung der Kunststudierenden nach einen recht profanen Grund: Ketamin. Ursprünglich in den 1960er Jahren als Anästhetikum für Tiere entwickelt – insbesondere für Pferde – ist Ketamin als populäre Partydroge heute in der Clubszene weltweit verbreitet. Die dissoziative Wirkung der Substanz erzeugt tranceartige Zustände, wie auch der vom Musiker Luis Ake geprägte Begriff ‚horse trance‘ zu erklären ist.[vi] Ein weiteres, sehr plastisches Beispiel für das Aufgreifen des Pferdemotivs in der Musikszene ist DJ horsegiirl, deren Gesicht man nicht kennt, da sie immer mit einem Pferdekopf – auch gerne mal in alten Pferdeställen – schnelle elektronische Musik auflegt.

Diesem musikalischen und Partyszene-Trend folgten – grade in Deutschland – zahlreiche elektronische Musikfestivals, die mit Pferdereferenzen spielen, sowie das Pferdefest Festival, Greenfields Open-Air Festival, etc.

Wenn historische Referenzen, subtile Machtdemonstrationen, wiederentdeckte Girlyness und der Eskapismus der Clubszene aufeinandertreffen – und sich darüber hinaus noch die spirituelle Rahmung des Pferdejahres 2026 legt –, ergibt sich ein nahezu perfekter Resonanzraum, der endlich erklärt, warum alle (!) Akteure der Kulturszene im Frühjahr ihre Pferdebilder rausgesucht haben.

Die Kunst und der Kulturbetrieb als gesellschaftlicher Seismograph

Pferde sind 2026 also weit mehr als ein kunsthistorisches Motiv der Vergangenheit. In der Gegenwart haben sie eine neue, erstaunlich vielschichtige Bedeutung angenommen. Im chinesischen Kalender gilt das Feuerpferd als Zeichen für Unerschrockenheit, Intelligenz, Schnelligkeit und Mut – aber auch für Unberechenbarkeit und Chaos. Die einschlägigen Internetdeutungen variieren erwartbar stark, doch die zugeschriebenen Eigenschaften lesen sich insgesamt weniger als Warnung denn als energetischem Versprechen. Ob als Symbol für Freiheit, Status oder Eskapismus – das Pferd bündelt zentrale Tendenzen der Gegenwart: Nostalgie, Ästhetisierung und Neo-Subkultur. Es schlägt eine Brücke zwischen Tradition und digitaler Selbstinszenierung, zwischen Machtdemonstration und Instagram-Post bis hin zur hoffnungsvoll-träumerischen Mystifizierung.

Gerade darin zeigt sich mal wieder, wie Kunst gesellschaftliche Strömungen reflektieren und kritisch kommentieren kann, bzw. wie Kunst und Künstler seismographisch gesellschaftliche Trends widerspiegeln können.

Und sei es durch das schlichte Reposten eines Pferdebildes.

Quelle: https://www.instagram.com/p/DU2bs8LjSrw/?utm_source=ig_web_copy_link

Anmerkungen

[i] Einhorn. Das Fabeltier in der Kunst (25.10.2025 – 1.2.2026), im Museum Barberini.

[ii] So beschreibt auch Ken nach seiner Flucht aus der matriarchal organisierten Barbie-Welt in seiner naiven Euphorie die (patriarchale) Realität, als Ort „where men and horses run everything“ (vgl. Barbie Film, 2023).

[iii] Vgl. Stella McCartney Fall 2026 Ready-to-Wear Collection Fall Winter 2026 in Paris am 4. März 2026.

[iv] Aus kulturtheoretischer Hinsicht muss hier an Anna Kornbluhs (2023) Analyse zur Unmittelbarkeit erinnert werden.

[v] Hier sei erwähnt, dass viele Menschen alte Serien geradezu ritualisiert immer wieder schauen. Das wiederholte Eintauchen in bekannte Dialoge, vertraute Figuren und vorhersehbare Dramaturgien erzeugt eine Form von Verlässlichkeit, die der Gegenwart oft fehlt. Man weiß, was passiert, man kennt den Ausgang, nichts überrascht. Das serielle Rewatching wird so zu einer stillen Technik der Selbstberuhigung – ein kulturelles Sicherheitsnetz aus bereits erlebten Geschichten.

[vi] Ob er sich konkret auf die Droge bezieht, ist unklar, scheint mir jedoch naheliegend.

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